Basispauschalierung und Vorsteuerpauschalierung für Ärzte

01.03.2017

Die Basispauschalierung kann für Ärzte eine interessante Alternative zur vollständigen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung darstellen. Ob die Anwendung der Pauschalierung vorteilhaft und die pauschalen Ausgaben höher als der Einzelnachweis der Betriebsausgaben ist, muss im Einzelfall geprüft werden und hängt unter anderem vom Fachgebiet des Arztes ab.

Durch Anwendung der Pauschalierung besteht die Möglichkeit, statt der exakten Betriebsausgaben einen Pauschalsatz in Höhe von 12 % der Betriebseinnahnmen als Ausgaben geltend zu machen, vorausgesetzt die Betriebseinnahmen des Vorjahres betragen maximal € 220.000,00. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass das Pauschale höchstens € 26.400,00 betragen darf.  Die Betriebseinnahmen sind jedenfalls in der tatsächlichen Höhe anzusetzen.

Nur Teile der Ausgaben sind jedoch abpauschaliert, wie z.B. Kosten für Miete, Energie, Reinigung, Telefon und Internet. Daher können bestimmte Kosten gesondert in tatsächlicher Höhe zusätzlich zum Pauschale abgesetzt werden. Welche Ausgaben davon betroffen sind muss oft im Einzelfall genau bestimmt werden. Unter die gesondert absetzbaren Ausgaben fallen beispielsweise die Wareneingänge für die Hausapotheke, Ausgaben für Löhne und Lohnnebenkosten, sowie bestimmte Fremdlöhne und die Sozialversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Pflichtversicherung des Arztes und die Pflichtbeiträge der Kammern.

Die Steuerberatungskosten sind grundsätzlich durch die Betriebsausgabenpauschale abgegolten, können jedoch als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Der Wechsel von der Pauschalierung zur „echten“ Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist möglich, jedoch ist dabei zu beachten, dass die Rückkehr zur Pauschalierung für fünf Jahre ausgeschlossen ist.

Ein Gewinnfreibetrag von 13 % des Gewinns, jedoch maximal € 3.900,00 kann im Zuge der Pauschalierung geltend gemacht werden. Zu Berücksichtigen ist dabei nur, dass der darüberhinausgehende investitionsbedingte Gewinnfreibetrag bei Anwendung der Pauschalierung nicht zusteht.

Da es sich bei der Betriebsausgabenpauschale lediglich um eine Nettogröße handelt, kann zusätzlich in der Einkommensteuererklärung eine Vorsteuerpauschale in Höhe von 1,8 % der Betriebseinnahmen angesetzt werden.

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