Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag

14.09.2017

Natürliche Personen und Gesellschafter von Mitunternehmerschaften (z.B. OG, KG), die Einkünfte aus einer betrieblichen Tätigkeit (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Arbeit) erzielen, sollten, wenn der voraussichtliche Gewinn für das laufende Geschäftsjahr € 30.000 übersteigt, noch vor dem 31.12.2017 in bestimmte begünstigte Anlagegüter bzw. bestimmte Wertpapiere investieren, um die maximale Steuerbegünstigung in Form des investitionsbedingten Gewinnfreibetrags auszunutzen.

Ein Grundfreibetrag in Höhe von 13 % des Gewinns, jedoch maximal € 3.900,00 (dies entspricht einen Gewinn in Höhe von € 30.000,00) wird bei der Veranlagung automatisch berücksichtigt und es sind keine Investitionen erforderlich. Die Höhe des investitionsbedingten Gewinnfreibetrages ist davon abhängig, in welchem Umfang der übersteigende Freibetrag durch Investitionen in bestimmtes Anlagevermögen und bestimmte Wertpapiere gedeckt ist, kann jedoch mit maximal € 45.350,00 berücksichtigt werden.

Beachten Sie, dass es Wirtschaftsgüter gibt, für die die Geltendmachung des Freibetrages nicht möglich ist, wie zum Beispiel PKWs.

Hinweis: Neben Wohnbauanleihen dürfen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, auch wieder andere Wertpapiere erworben werden, um den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag in Abzug zu bringen. 

Kundenstimme

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Nikolaus Vavrovsky
Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte

Kundenstimme

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Heinz Nusser
Nusser & Partner GmbH

Kundenstimme

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Othmar Sailer
Lisec Holding GmbH

Kundenstimme

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Michael Hein
BOKU Wien

Kundenstimme

"An der Zusammenarbeit mit MSCT schätzen wir, im Projektcontrolling und –support an der TU Wien, die sehr zielorientierte Herangehensweise an unsere Problemstellungen, die generelle Zuverlässigkeit in der Zusammenarbeit und die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter.“

Eldina Halvadzija
TU Wien

Kundenstimme

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Wolfgang Wahlmüller
ÖSW AG